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Die Firmengeschichte der heutigen enretec beginnt im Jahre 1984. Herr Martin Dietrich gründete im damaligen West- Berlin die Firma ENRETEC GmbH.
Das Tätigkeitsfeld der ENRETEC erstreckte sich auf die Entsorgung von medizinischen Abfällen aus Zahnarztpraxen. Aufgrund der isolierten territorialen Lage beschränkte sich das Einzugsgebiet ausschließlich auf West-Berlin. Trotz des relativ kleinen Wirtschaftsraumes wuchs die Zahl der Kunden und mit ihnen auch das Unternehmen und die Zahl seiner Mitarbeiter.
Mit der Vereinigung Deutschlands wurde erstmalig das Einzugsgebiet auf die neuen Bundesländer erweitert. Dieser Schritt erwies sich als sehr erfolgreich, sodass der alte Standort schnell zu klein wurde. 1995 verlegte die ENRETEC ihren Sitz von Berlin nach Velten, auf das Grundstück des ehemaligen „Volkseigenen Betriebes (VEB) Polychemie Velten“. Gleichzeitig firmierte die ENRETEC in Enretec Polychemie GmbH um. An dem neuen Standort war genug Platz, um einerseits dem gewachsenen Unternehmen gerecht zu werden und andererseits genug Raum zu haben für den Aufbau weiterer Geschäftsfelder. So entstand unter anderem der damals sehr profitable Bereich –Kunststoffrecycling-.
Zur Jahrtausendwende änderten sich die Marktbedingungen für die Enretec Polychemie GmbH, sodass insbesondere aufgrund gesetzlicher Rahmenbedingungen das Kunststoffrecycling immer unwirtschaftlicher wurde. Daher entschied sich die Geschäftsführung für tiefgreifende Umstrukturierungsmaßnahmen. Man beschloss die Konzentration auf das Kerngeschäft, der Entsorgung von Reststoffen aus Zahnarztpraxen. Man löste diesen Geschäftsbereich aus der Enretec Polychemie GmbH heraus und gründete im November 2000 die Firma Enretec Dental GmbH. Alle Mitarbeiter aus diesem Bereich sind den Schritt mitgegangen, sodass das aufgebaute Branchen Know-how in die neue Firma mitgenommen wurde.
Bis zur Mitte des Jahres 2005 beschränkte sich die Enretec Dental GmbH auf die Entsorgung von Reststoffen aus dem Dentalbereich. Mit einer Gesetzesänderung in der Deponienverordnung (TASi-Richtlinie), die ab Juni 2005 in Kraft trat, beschloss die Enretec Dental GmbH erstmalig wieder ihr Geschäftsfeld zu erweitern. Von dieser Gesetzesänderung war bundesweit die gesamte Ärzteschaft betroffen.
Je nach Landeskreis mussten alle praktizierenden Ärzte bestimmte Abfallarten nun separat über einen gesonderten Entsorgungsweg entsorgen.
Die Enretec Dental GmbH hat ihr Behältersystem entsprechend erweitert und bietet seitdem allen Human- und Veterinärmedizinern eine entsprechende Entsorgungslösung an. Um Irritationen bei Kunden, Partnern und Verbänden hinsichtlich der Firmierung zu vermeiden, wurde die Enretec Dental GmbH zum 18.08.2005 umfirmiert in enretec GmbH (im Folgenden enretec).
Die enretec versteht sich als Dienstleister im Umweltschutzbereich. Wir entsorgen heute bundesweit gefährliche Abfälle aus medizinischen Einrichtungen. Mittels eines flexiblen Behältersystems ist die enretec in der Lage fast sämtliche Reststoffe, die in einer medizinischen Praxis anfallen, zu entsorgen, sodass der Kunde seiner gesetzlich geforderten Entsorgungspflicht mit einem einzigen Entsorgungsunternehmen nachkommen kann.
Eine besondere Kernkompetenz liegt in der Entsorgung von Abfällen aus Zahnarztpraxen, sodass hier der Kundenkreis auch über die Landesgrenzen hinausgeht.
Durch Kooperationen mit unterschiedlichen Herstellern und Fachhändlern aus dem medizinischen Bereich, wollen wir Impulse schaffen, dass bereits bei dem Inverkehrbringen der Produkte dafür Sorge getragen wird, dass die Verantwortung über die Entsorgung am Ende des Produktlebenszyklusses klar geregelt ist.
Hierzu haben wir den Dental-Fachhändlern ein ganzheitliches Entsorgungskonzept erarbeitet, welches als Vorreiter die NWD Gruppe erfolgreich bundesweit für Ihre Kunden eingeführt hat. Aber auch weitere führende Dentalfachhändler bieten inzwischen Ihren Kunden die Entsorgung ihrer Sonderabfälle über das Entsorgungskonzept der enretec an. Weitere wichtige Partner der enretec sind führende Zahnkliniken und Universitäten, deren Reststoffe entsorgt und die zugleich mit Materialien für Forschungs- und Ausbildungszwecke versorgt werden.